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Zitate

Allgemeine Diskussionen über den "War between the States"

Re: Zitate

Beitragvon CharlesGangley » Do Jan 14, 2010 8:00 pm

Bin da auch ein bisschen zwiespältig,
mir war das Zitat von einer Website schon bekannt, hab es aber damals nicht ernst genommen.
Es könnte Lee’s Charakter entsprechen ist aber mir eine Spur zu, wie soll ich es schreiben etwas zu dick.
Geht wahrscheinlich nur über den Soldaten Gamaliel Bradford wer war er, was hat er sonst noch geschrieben.
Auch das wann wäre Intressant der Satz retiring from a field that had cost him and his cause almost their last hope
Das es die letzte Hoffnung auf einen Sieg war ist meiner Asicht erst am Ende des Krieges ersichtlich gewesen.

Danke für die beiden Links, hatte ich noch nicht.

Hab gerade angefangen deine Diplom Arbeit durch zu Lesen wird noch eine Zeit dauern merke mal wieder
wie eingerostet mein Englisch ist.

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Re: Zitate

Beitragvon Elisha Hunt Rhodes » Do Jan 14, 2010 9:15 pm

Palmetto Guard hat geschrieben:Ich bin ein wenig überrascht, dass mein obiges Zitat so in der Luft zerrissen wird!


Niemand zerreißt dein Zitat in der Luft. Ich habe lediglich darauf hingewießen, dass es seinem Inhalt nach höchstwahrscheinlich nicht authentisch ist, und dass es nett wäre, zukünftige fiktive Zitate entsprechend zu kennzeichnen, damit sie sich nicht fälschlicherweise als Fakt in den Köpfen festsetzen.
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Re: Zitate

Beitragvon Bonny » Fr Jan 15, 2010 7:23 am

Palmetto Guard hat geschrieben:Ich bin ein wenig überrascht, dass mein obiges Zitat so in der Luft zerrissen wird!


Daran solltest du dich gewöhnen :shark: Falsche Zitate sind hier fast so schlimm wie ein "neues" Thema anfangen für das es schon einen Strang von 1998 oder früher gibt :abe:
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Re: Zitate

Beitragvon Nathan Brittles » Fr Jan 15, 2010 10:19 am

Bonny hat geschrieben:
Palmetto Guard hat geschrieben:Ich bin ein wenig überrascht, dass mein obiges Zitat so in der Luft zerrissen wird!


Daran solltest du dich gewöhnen :shark: Falsche Zitate sind hier fast so schlimm wie ein "neues" Thema anfangen für das es schon einen Strang von 1998 oder früher gibt :abe:


Echt ? Sind wir soo schlimme ?
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Re: Zitate

Beitragvon Palmetto Guard » Mo Feb 08, 2010 9:57 pm

Patrick Cleburne

Schlachten: Shiloh (6.,7. April 1862), Richmond (29., 30. August 1862), Perryville (8. Oktober 1862), Murfreesboro (31. Dezember 1862), Chickamauga (19., 20. September 1862), Missionary Ridge (25. November 1863), Ringgold Gap (27. November 1863), Resaca (14. Mai 1864), Pickett's Mill (27. Mai 1864), Kennesaw Mountain (27. Juni 1864), Atlanta (22. Juli 1864), Jonesboro (31. August, 1. September 1864), Spring Hill (29. November 1864), Franklin (30. November 1864, Cleburne stirbt auf dem Schlachtfeld)

„Ich bin für den Süden, in Leben oder Tod, in Sieg oder Niederlage. [...] Ich glaube, dass der Norden im Begriff ist, unter Verletzung der Verfassung sowie grundsätzlicher staatsrechtlicher Prinzipien einen brutalen und gottlosen Krieg gegen ein Volk zu entfachen, das ihm kein Unrecht angetan hat. Dadurch verleugnen die Nordstaatler das Prinzip, dass jede Regierungsform ihre Legitimation aus der Zustimmung derer herleitet, die regiert werden. Sie werden in unsere friedlichen Heimstätten eindringen, unser Eigentum zerstören, Sklavenaufstände anzetteln, unsere Männer ermorden und unsere Frauen schänden. Wir hingegen planen keine Invasion, keinen Angriff auf den Norden. Alles, worum wir bitten, ist, dass man uns allein lässt.“ Patrick Cleburne, 1861

„Wenn diese unsere Sache, die mir das wichtigste im Leben ist, zum Scheitern verurteilt ist, dann bete ich, dass mich Gott zusammen mit ihr in der Schlacht fallen lässt, mein Gesicht dem anstürmenden Feind zugewandt und mein Arm im Kampf für das erhoben, von dem ich weiß, dass es richtig ist.“ Patrick Cleburne, 1864

„Jedermann sollte versuchen, die volle Bedeutung des Wortes ‚Unterwerfung’ zu verstehen, bevor es zu spät ist. [...] Es bedeutet nichts anderes, als dass die Geschichte dieses heroischen Kampfes vom Feind geschrieben werden wird; dass unsere Jugend von Lehrern aus dem Norden unterrichtet werden wird; dass sie aus Schulbüchern aus dem Norden die Geschichte des Krieges aus der Sicht des Feindes lernen wird; dass sie unter dem Einfluss dieser verzerrten Geschichte und Ausbildung unsere tapferen Toten als Verräter betrachten und für unsere verkrüppelten Veteranen nur mehr Hohn und Spott übrig haben wird." Patrick Cleburne, 1864

„Man sagt, dass wir einzig und allein für den Erhalt der Sklaverei kämpfen, und dass wir, würden wir die Sklaverei aufgeben, alles verlieren würden. Selbst wenn das wahr wäre, was es nicht ist, ist die Abschaffung der Sklaverei nicht das, wofür unser Feind wirklich kämpft. In Wahrheit ist dieses Argument bloß ein Vorwand des Nordens, um uns ein System der regionalen Übermacht und eine zentralistische Regierung aufzuzwingen, und uns unsere Rechte und unsere Freiheit zu rauben.“ Patrick Cleburne, 1864

„Gut, General Govan, wenn wir schon sterben müssen, dann sterben wir wie Männer.“ Patrick Cleburne am Tag seines Todes zu seinem Brigade-General Govan

„Ich werde entweder die feindlichen Befestigungen einnehmen oder bei dem Versuch sterben.” Patrick Cleburne am Tag seines Todes zum kommandierenden General John Bell Hood

„Auf keinem Schlachtfeld der Welt kämpfte oder starb jemals ein Patriot, der aufrechter, oder ein Soldat, der ritterlicher gewesen wäre. Noch nie verlor der Heldenmut einen tapfereren Sohn oder die Freiheit einen edleren Verfechter. Wenn er im wildesten Sturm der Schlacht angriff, war er wie die Personifizierung eines Kriegsgenies – ein wahrhaftiger Mars auf dem Schlachtfeld. Er war vom Instinkt ein Patriot und von Natur aus ein Soldat. Er liebte sein Land, seine Soldaten, seine Standarten, seine Kriegsflaggen, seine Souveränität und seine Unabhängigkeit. Dafür kämpfte er, und dafür fiel er. Er hätte für Irland, sein geliebtes Vaterland, nicht mehr tun können als er für das Land, dem er freiwillig die Treue geschworen hatte und für dessen Verteidigung er sein Leben opferte. Er fiel in der Uniform seiner Wahlheimat, an der Seite ihrer Soldaten und vorstoßenden Standarten. Er starb unbesiegt.“ General Gordon 1894 bei der Einweihung des Cleburne-Denkmals

„Ich glaube, dass wir niemandem, ob lebend oder tot, Unrecht tun, wenn wir behaupten, dass er der hervorragendste und fähigste Soldat seines Ranges war, der in unseren westlichen Armeen kämpfte – der berühmteste Repräsentant irischen Heldenmuts und Tapferkeit, der jemals auf amerikanischen Schlachtfeldern angetroffen wurde. Er wusste, wie man einen Angriff anführte oder eine einbrechende Linie stabilisierte. Er besaß die kriegerischen Qualitäten, die zu Erfolg führen und die Soldaten zur Bewunderung ihres Anführers inspirieren. Obwohl ein strenger Verfechter von Disziplin, wurde er doch von seinen Soldaten geliebt, die bereit waren, ihm überall hin zu folgen. Er war nicht nur ein Kommandant, sondern ein echter Kamerad, der an der Seite seiner Männer kämpfte. Und wäre jeder konföderierte Soldat ein Cleburne gewesen, steht wohl außer Zweifel dass der Ausgang des Krieges und das politische Schicksal unseres Volkes anders verlaufen wären. Er war ein furchtloser Soldat, ein kluger Anführer, ein wahrer Patriot und tadelloser Mensch. In seiner Hingabe für sein Land war ihm kein Opfer zu groß. Inspiriert durch sein Verständnis von Recht und angetrieben von erhabendem Heldenmut forderte er jede Gefahr heraus und starb heldenhaft für die Sache seines Landes.“ General Gordon 1894 bei der Einweihung des Cleburne-Denkmals

„Wo auch immer er kämpfte, konnten keine noch so große Zahl des Feindes seine Linie durchbrechen, ganz egal wie heftig ihre Attacke oder wie furchteinflößend ihre Überzahl war. Wenn er eine Schlachtformation anführte, war sein Angriff so unwiderstehlich, dass er immer die feindlichen Linien durchbrach – bis auf ein einziges Mal, und dort findet man das Grab des Stonewall of the West und seiner treuen Division.“ General William Hardee, Cleburnes Freund und Korpskommandant, nach seinem Tod

„Seine Taten ehren wir, seinen Tod betrauern wir, und als Zeichen unserer Anerkennung für sein Opfer, unserer Bewunderung für seine Taten und unserer Ehrfurcht für sein Andenken ist dieses bescheidene Monument errichtet worden. [...] Als Arkansas in Not war, folgte er dem Ruf seines Heimatstaates und zog in den Krieg. Daher ist es nur würdig und recht, dass seine sterblichen Überreste in der Erde von Arkansas ihre letzte Ruhe finden. Tennessee, dessen Schoß sein Blut empfangen hat, ist heute vereint in der Ehrung seines Andenkens. Seine Soldaten, seine Patrioten und seine Bürger sind heute hier, während die Geschichtsbücher auf ewig von seinen ruhmreichen Taten künden werden." General Gordon 1894 bei der Einweihung des Cleburne-Denkmals
„Wenn diese unsere Sache, die mir das wichtigste im Leben ist, zum Scheitern verurteilt ist, dann bete ich, dass mich Gott zusammen mit ihr in der Schlacht fallen lässt, mein Gesicht dem anstürmenden Feind zugewandt und mein Arm im Kampf für das erhoben, von dem ich weiß, dass es richtig ist.“ Major-General Patrick R. Cleburne, 1864
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Re: Zitate

Beitragvon Palmetto Guard » Mo Feb 08, 2010 9:57 pm

Nathan Bedford Forrest

Wichtigste Schlachten: Sacramento (28.12.1861), Fort Donelson (14.-16.2.1862), Shiloh (6.-7.4. 1862), First Murfreesboro (13.7.1862), Beutezüge in Tennessee, Kentucky und Mississippi (Herbst 1862-Frühling 1863), Day's Gap (April-Mai 1863), Chickamauga (19.-20.9.1863), Paducah (25.3.1864), Fort Pillow (12.4.1864), Brice's Crossroads (10.6.1864), Beutezüge in Tennessee (August-Oktober 1864), Spring Hill (29.11.1864), Franklin (30.11.1864), Third Murfreesboro (5.-7.12.1864), Nashville (15.12.1864)

Beförderungen: Private (14.6.1861), Lieutenant Colonel (10.7.1861), Colonel (10.3.1862), Brigadier General (21.7.1862), Major General (4.12.1863), Lieutenant General (28.2.1865)

"Niemand tötet mich und überlebt das." General Forrest

"Lasst euch niemals angreifen, sondern greift selbst an!" General Forrest

"Man gewinnt, indem man zuerst und mit den meisten Männern dort ist." General Forrest

"Vor einem jungen Mann, der nicht bereit ist, für sein Land in den Krieg zu ziehen, habe ich keinen Respekt." General Forrest

"Ich habe den Krieg mit einem Pferd Vorsprung beendet." General Forrest, weil er im Verlauf des Krieges 31 Yankees mit eigenen Händen getötet hat und dabei 30 Pferde unter ihm weggeschossen wurden und starben.

„Dieser Teufel Forrest muss gejagt und getötet werden, und wenn es 10.000 Männer kostet und den Staatshaushalt ruiniert.“ U.S. General Sherman

„Forrest war einer dieser seltenen Männer, die sich selbst nach oben arbeiteten. Aus ärmlichen Verhältnissen stammend, war er bereits vor Kriegsbeginn zu einem der führenden Bürger in Nord-Mississippi und West-Tennessee aufgestiegen. Er war Stadtrat, gewählt von den Bewohnern von Memphis, ebenso wie ein Geschäftsmann und außerdem ein Landbesitzer in Mississippi, der sich seinen Reichtum hart erarbeitet hatte. Er bewirtschaftete sein Land mit den eigenen Händen, fällte Bäume, riss Baumstümpfe aus der Erde, bestellte und bebaute den Boden, und zusammen mit seinen Brüdern und seiner Mutter erntete er die Früchte. Er arbeitete härter als jeder Sklave um für seine Familie eine Zukunft aufzubauen, daher stammte der Schweiß auf seiner Stirn, der Schmerz in seinem Rücken und die Blasen auf seinen Händen, niemand servierte Forrest seinen Reichtum auf einem Silbertablett, und aufgrund dessen wurde er reich. Er tätigte kluge Investitionen, und ja, er war auch ein Sklavenhändler, aber niemals trennte er eine Familie, wenn er sie verkaufte, niemals verkaufte er wissentlich einen Sklaven an einen grausamen Herren, und wenn er nach einem Verkauf herausfand, dass es doch so war, kaufte er die Sklaven zurück, um sie vor weiteren Misshandlungen zu schützen. Viele Sklaven kamen zu ihm und baten ihn, er möge sie ihren brutalen Herren abkaufen, denn sie wussten, dass sie, wenn sie Forrest weiterverkaufen würde, eine bessere Zukunft haben würden. Als der Krieg begann, fragte Forrest die 45 Sklaven, die für ihn arbeiteten, ob sie ihn begleiten würden, und falls ja, versprach er ihnen, egal wie der Krieg enden würde, die Freiheit. 44 der 45 Sklaven zogen mit ihm für die Konföderation in den Krieg, so wie mehr als 100.000 andere Afrikaner, die für ihr Land, den Süden, kämpften. Forrest hielt Wort, und nach dem Krieg arbeiteten die, die vorher seine Sklaven gewesen waren, als freie Männer für ihn. Zu jeder Zeit war Forrest ein gerechter Herr und Arbeitgeber.“ David Ingram, Memphis, Tennessee
„Sir, ein Gentleman, den ich bis jetzt noch nicht das Vergnügen hatte zu treffen, General Nathan Bedford Forrest.“ General Robert E. Lee nach der Kapitulation auf die Frage, wer sein bester General gewesen sei.

“Forrest sah seine Chance. ‘Angriff!’ brüllte er und führte seine berittenen Männer in einem Sturmangriff den Abhang hinunter. Die meisten feindlichen Vorposten hatten bereits die Flucht ergriffen, bevor er bei ihnen war, und die, die noch standen, wurden durch den gewaltigen Beschuss mit Schrotflinten und Revolvern auseinandergetrieben. Hinter ihnen war die Unionskavallerie in wilde Panik verfallen, wobei die Männer mit ihren Karabinern wild in die Luft schossen. Als auch deren Linie brach, nahm Forrest die Verfolgung auf, wobei er immer noch seinen Säbel bedrohlich über seinem Kopf kreisen ließ und brüllte: ‚Angriff! Angriff!’ und zugleich mit unwiderstehlicher Gewalt in die soliden Ränge der feindlichen Infanterie-Brigade vorstieß, die dahinter in Stellung gegangen war. Das Problem war, dass er alleine den Angriff führte. Die anderen hatten die fest verankerte Infanterie-Brigade gesehen, waren umgekehrt und bereits damit beschäftigt ihre 43 Gefangenen zusammenzutreiben. Forrests graue Uniform schwamm über ein Meer von Blauröcken. ‚Tötete ihn! Tötet den gottverdammten Rebellen! Bringt ihn zu Fall’. Das war allerdings gar nicht so einfach. Das Pferd tobte, bockte und trat wild um sich und Forrest hackte und hieb auf alles, was sich bewegte. Aber einer der Soldaten schaffte es schließlich, die Mündung seines Gewehres auf die Hüfte des Colonel zu richten und drückte ab. Die Explosion hob Forrest einen Moment aus seinem Sattel, aber er schaffte es, wieder in die Steigbügel zu kommen und riss das Pferd herum. Als er aus der Masse der dunkelblauen Uniformen und wütenden weißen Gesichter herauspreschte und sich seinen Weg mit dem Säbel bahnte, griff er nach unten und packte einen der feindlichen Soldaten am Kragen, schwang ihn hinter sich auf sein Pferd und galoppierte in Sicherheit, indem er den Unionssoldaten als Schutzschild gegen die hunderten Kugeln benutzte, die hinter ihm nachgefeuert wurden. Als er endlich außer Reichweite war, warf er den von Kugeln durchsiebten Leib des Soldaten vom Pferd und ritt auf den Hügelkamm zu, wo seine Männer ihn mit offenen Mündern und völliger Fassungslosigkeit erwarteten.“ Forrest in der Schlacht bei Fallen Timbers, 8. April 1862, als er mit seiner Kavallerie den Rückzug der Konföderierten Armee nach Corinth sicherte, zwei Tage nach der Schlacht von Shiloh.

“Nathan Bedford Forrest meldete sich 1861 als einfacher Rekrut zum Dienst in der Konföderierten Armee und stieg bis zum Kriegsende in den Rang eines Generalleutnants auf. Er wurde zu einem der größten Kriegshelden des Südens und war auf der ganzen Welt für sein unvergleichliches militärisches und taktisches Genie bekannt, was General Grant zu der Aussage veranlasste, dass ‚Forrest mit viel weniger weit mehr erreichte, als jeder andere General im gesamten Bürgerkrieg’. Getreu seinem Motto, ‚zuerst und mit den meisten Männern’ dort zu sein, nahm Forrest an 54 Schlachten teil, und von jenen, in denen er das Oberkommando führte, gewann er bis auf die Schlacht von Selma kurz vor Kriegsende im Jahr 1865 jede einzelne. Forrest, dessen Kommando sich aus weißen und schwarzen Südstaatlern zusammensetzte, verwendete seine Kavallerie und seine Pferde-Artillerie als höchst bewegliche und den Feind in die Irre führende Angriffswaffe, die regelmäßig verblüffende Siege über einen zahlenmäßig weit überlegenen Gegner errang. Seine Taktiken werden heute noch studiert und erst vor wenigen Jahren wurden sie von General Norman Schwarzkopf in der Operation Desert Storm angewandt.“ Mr. Lee Millar, Präsident der General Nathan Bedford Forrest Historical Society, 30.10. 2000
„Wenn diese unsere Sache, die mir das wichtigste im Leben ist, zum Scheitern verurteilt ist, dann bete ich, dass mich Gott zusammen mit ihr in der Schlacht fallen lässt, mein Gesicht dem anstürmenden Feind zugewandt und mein Arm im Kampf für das erhoben, von dem ich weiß, dass es richtig ist.“ Major-General Patrick R. Cleburne, 1864
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Re: Zitate

Beitragvon Palmetto Guard » Mo Feb 08, 2010 9:58 pm

Stonewall Jackson

Wichtigste Schlachten: First Manassas / Bull Run (21. Juli 1861), Kernstown (23. März 1862), Front Royal (23. Mai 1862), Winchester (25. Mai 1862), Port Republic (9. Juni 1862), Gaines' Mill (27. Juni 1862), Savage's Station (29. Juni 1862), White Oak Swamp (30. Juni 1862), Malvern Hill (1. Juli 1862), Cedar Mountain (9. August 1862), Rappahannock Station (22.-25. August 1862), Second Manassas / Bull Run (28.-30. August 1862), Chantilly (1. September 1862), Harpers Ferry (12.-15. September 1862), Antietam (17. September 1862), Fredericksburg (11.-15. Dezember 1862), Chancellorsville (30. April-6. Mai 1863)

“Ich bin durchaus dafür, alle Anstrengung zu unternehmen, um eine friedliche Lösung zu finden. Aber wenn das nicht gelingen sollte und unser Staat angegriffen wird, müssen wir mit aller Härte Widerstand leisten.“ Thomas Jackson, 1861

“Seht, dort steht Jackson, wie eine Steinmauer. Sammelt euch hinter den Virginiern!“ General Bee während der Schlacht von 1st Manassas/Bull Run

“Als ich auf General Jackson traf, befand er sich direkt neben einer Gefechtslinie und schrieb Depeschen, während um ihn herum Artilleriegeschosse explodierten und Kanonensplitter durch die Luft sausten, wodurch seine Papiere mit Staub bedeckt wurden. Der General war davon völlig unbeeindruckt.“ Major van Borcke während der Schlacht von 2nd Manassas/Bull Run

„Wenn man den Feind einmal in die Flucht geschlagen hat, muss man ihm gnadenlos auf den Fersen bleiben. Auf diese Weise vermag eine numerisch unterlegene Armee immer wieder aufs Neue einen weitaus größeren Feind zu besiegen. Und nur so kann eine schwächere Nation gegen eine stärkere bestehen. Sie muss ganz einfach mit Schnelligkeit und Aktivität das wettmachen, was sie an Stärke vermisst.“ Thomas Jackson

“Lasst uns den Fluss überqueren, und unter dem Schatten der Bäume rasten.” General Jacksons letzte Worte, 10. Mai 1863

“Sagen Sie General Jackson, dass ich im Gedanken bei ihm bin und für ihn bete. Und sagen Sie ihm, er mag seinen linken Arm verloren haben – aber ich meinen rechten.“ General Robert E. Lee nach Jacksons Verwundung in der Schlacht bei Chancellorsville

“Captain, mein Glaube lehrt mich, mich auf dem Schlachtfeld so sicher zu fühlen wie im Bett. Gott hat den Zeitpunkt meines Todes bereits festgelegt, darüber mache ich mir keine Gedanken. Ich kann nur versuchen, immer und überall bereit zu sein, wenn dieser Moment kommen sollte. Würde jeder so leben, dann wären alle Menschen gleich tapfer.“ Thomas Jackson, nach der Schlacht von 1st Manassas/Bull Run

“Man muss den Feind zu jeder Zeit verwirren, täuschen und überraschen. Und wenn man ihn angreift und niederwirft, darf man niemals die Verfolgung aufgeben. Man sollte auf keinen Fall einen numerisch weit überlegenen Feind angreifen, wenn die Chance besteht, seine eigene Armee auf einen Teil der gegnerischen Streitkräfte loszulassen und diesen aufzureiben. Eine kleine Armee kann auf diese Weise eine große zerstören, und wiederholte Siege werden sie unbesiegbar machen.“ Thomas Jackson



“Engel wurden vom Himmel herunter gesandt, um Stonewalls Seele hinaufzubegleiten. Sie konnten ihn jedoch nicht finden und flogen traurig zurück. Als sie an der goldenen Himmelspforte ankamen, bemerkten sie, dass sich Stonewall, durch ein schnelles Flankenmanöver, bereits seinen Weg hinein gebahnt hatte.“ Mary Chestnut, in Anspielung auf Stonewalls berühmtes Flankenmanöver in der Schlacht von Chancellorsville

„Er war einer der vollkommendsten Generäle in diesem Jahrhundert. Diese Mischung aus Wagemut und Urteilsvermögen, die jenen Männern in die Wiege gelegt ist, die zum General geboren werden, zeichnete ihn gegenüber jedem anderen Soldaten seiner Zeit aus. Obwohl es in der jungen Konföderation eine große Zahl äußerst auffälliger und erfolgreicher Generäle gab, so nimmt Jackson doch aufgrund der Hochachtung und Zuneigung seiner Landsleute den ersten Platz ein. Seine militärischen Erfolge haben die Menschen in Staunen versetzt, welches nur der genialste Geist hervorzurufen vermag. Die vernichtenden Niederlagen, die er dem Feind zufügte, waren so grausam und entscheidend wie die von Napoleon Bonaparte.“ London Times

„Jacksons Leben im Feld war geprägt von fast schon übermenschlicher Durchhaltekraft. Weder Hitze noch Kälte konnte ihm das geringste anhaben. Er legte keinerlei Wert auf ein bequemes Quartier oder noble Mahlzeiten. Oft schlief er auf dem Boden, eingewickelt in seinen Mantel. Seine Wachsamkeit war unglaublich, er schien niemals zu schlafen, nichts entging seiner Aufmerksamkeit. Seine Entschlossenheit und verbissene Energie im Feld hätte man von einem Mann, der zuvor ein ruhiger Professor in einem College gewesen war, nicht erwartet. Die Schnelligkeit der von ihm angeführten Märsche war geradezu unheimlich. [...] In der Schlacht bewegte er sich nicht sonderlich viel, aber seine Augen leuchteten, in seinem Gesicht brannte das Feuer des Krieges, seine mächtigen Kiefer versteiften sich, seine Stimme erschallte scharf und glasklar. Jeder Befehl und jede Anmerkung waren schnell und zutreffend, so als hätte er die Lage stundenlang studiert.“ Edward A. Pollard
„Wenn diese unsere Sache, die mir das wichtigste im Leben ist, zum Scheitern verurteilt ist, dann bete ich, dass mich Gott zusammen mit ihr in der Schlacht fallen lässt, mein Gesicht dem anstürmenden Feind zugewandt und mein Arm im Kampf für das erhoben, von dem ich weiß, dass es richtig ist.“ Major-General Patrick R. Cleburne, 1864
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Re: Zitate

Beitragvon Palmetto Guard » Mo Feb 08, 2010 9:58 pm

Robert Edward Lee

„Eine Union, die nur durch Schwerter und Bajonette zusammengehalten wird, hat für mich keinen Wert.“ General Lee, 1861

“Ich kann mir keine größere Katastrophe für unser Land vorstellen als die Aufkündigung der Union. Das wäre eine Ansammlung all des Bösen, über das wir uns beklagen, und daher bin ich bereit, bis auf die Ehre alles zu opfern, um die Union zu bewahren.“ Lee in einem Brief an seinen Sohn Custis, 1861

„Ich bin der Meinung, unsere Politik und unsere Taktik sollte ausschließlich defensiver Natur sein, um Angriffen standhalten zu können und darauf zu hoffen, dass die Zeit die Leidenschaft des Feindes abkühlt und die Vernunft wieder die Oberhand gewinnt.“ General Lee, 1861

“Unsere Heimat verlangt all unsere Kraft, all unsere Energien. Um der mächtigen Vereinigung, die sich in diesem Moment gegen uns versammelt, widerstehen zu können, muss jeder Mann an seinem Platz sein. Wenn wir siegreich sein sollten, haben wir alles gewonnen, wovon wir in Zukunft träumen dürfen. Wenn wir besiegt werden, gibt es nichts mehr, für das es sich zu leben lohnt. Mein ganzes Vertrauen liegt in Gott, und ich bin bereit für alles, was er für uns vorsieht.“ General Lee, 1861

“Wenn es zu einer Auseinandersetzung kommen sollte, wird der Krieg mindestens vier Jahre andauern. Die Politiker des Nordens sind nicht willens, die Entschlossenheit und den Todesmut des Südens anzuerkennen, und unsere eigenen Politiker übersehen die numerische Überlegenheit, die Ressourcen und die geduldige Durchhaltekraft des Nordens. Dabei vergessen beide Seiten, dass wir alle Amerikaner sind. Ich sehe ganz klar, dass unser Land durch eine grausame Feuertaufe gehen wird, eine möglicherweise notwendige Buße für unsere nationalen Sünden.“ General Lee, 1861

“Trotz meiner Treue zur Union und dem Gefühl der Loyalität und Pflicht als amerikanischer Bürger, bringe ich es nicht über mein Herz, meine Hand gegen meine Verwandten, meine Kinder, meine Heimat zu erheben. Daher habe ich mein Offizierspatent in der Armee zurückgelegt, und, abgesehen von der Verteidigung meines Heimatstaates, in der aufrichtigen Hoffnung, dass meine bescheidenen Dienste nicht mehr gebraucht werden, hoffe ich, dass ich niemals wieder mein Schwert ziehen muss.“ General Lee, 1861

„Mein Ehemann hat Tränen aus Blut um diesen schrecklichen Krieg geweint. Aber, als ein Mann von Ehre und als ein Bürger Virginias, muss er am Schicksal seines Heimatstaates, der feierlich seine Unabhängigkeit proklamiert hat, teilhaben.“ Lees Ehefrau, 1861

„Herr Präsident und Mitglieder der Versammlung. Ich bin zutiefst bewegt von der Feierlichkeit dieses Anlasses, auf die ich nicht vorbereitet war. Ich nehme den mir mit Wohlwollen übertragenen Auftrag an. Es wäre mir lieb gewesen, Ihre Wahl wäre auf einen fähigeren Mann gefallen. Aber vertrauend in Gott den Herrn, eine unzerbrechliche Gesinnung, und die Unterstützung meiner Landsleute, erkläre ich mich bereit zum Dienst an meinem Heimatstaat. Für dessen Verteidigung allein bin ich willens noch einmal das Schwert zu ziehen.“ General Lee, April 1861

“Ich halte es für besser, das Richtige zu tun, selbst wenn wir dabei unendlich leiden sollten, als den Vorwurf und Tadel unseres eigenen Gewissens und der Nachwelt auf uns laden.“ General Lee, 1861

“Wenn ich morgen in meinem Sterbebett liegen sollte und der Präsident der Vereinigten Staaten mir berichten würde, dass eine große Schlacht, die über die Freiheit oder Versklavung unserer Heimat entscheiden sollte, unmittelbar bevorstehe und mich fragen würde, wer meiner Meinung nach der fähigste Kommandant für diese Aufgabe wäre, so würde ich mit meinem letzten Atemzug sagen ‚Robert E. Lee.'“ Winfield Scott

“Um ein guter Soldat zu sein, muss man die Armee lieben. Um ein guter Kommandant zu sein, muss man bereit sein, den Tod der Sache zu befehlen, die man liebt.“ General Lee

„Es ist gut, dass Krieg so grausam ist. Sonst würden wir noch Gefallen daran finden.“ General Lee in der Schlacht bei Fredericksburg

“Pflicht ist das erhabendste Wort unserer Sprache. Man kann niemals mehr als seine Pflicht tun, und niemals sollte man weniger zu tun wünschen.“ General Lee

“Was für eine grausame Sache Krieg doch ist. Er trennt und zerstört Familien und Freunde, beeinträchtigt die reinsten Freuden und die Glückseligkeit, die uns Gott in dieser Welt geschenkt hat, füllt unsere Herzen mit Hass anstatt mit Liebe für unsere Nachbarn, und verwüstet das liebliche Gesicht dieser schönen Welt.“ General Lee

“Mein wichtigstes Anliegen ist es, zu versuchen, ein bescheidener, aufrechter Christ zu sein.” General Lee

“Der kommandierende General ist der Ansicht, dass für die Armee, und durch sie für unser ganzes Volk, nichts schändlicher sein könnte, als die Verübung barbarischer Greueltaten gegenüber den Unschuldigen und Wehrlosen, und die wahllose Zerstörung von Privateigentum, wie wir es vom Feind auf unserem eigenen Boden erfahren mussten. Solche Verbrechen bringen nicht nur Schande über die Übeltäter und alle, die mit ihnen in Verbindung stehen, sondern unterlaufen auch die Disziplin und Effizienz der Armee und tragen in keinster Weise zum Erfolg unseres gegenwärtigen Feldzuges bei. Jedem einzelnen muss bewusst sein, dass wir nur gegen bewaffnete Männer Krieg führen, und nicht Vergeltung für Verbrechen üben können, die unser Volk durch die Hand des Feindes hinnehmen musste, ohne uns selbst in den Augen derer, die durch die Kriegsverbrechen unseres Feindes zutiefst erschüttert sind, auf die selbe Stufe zu begeben und ohne uns vor dem allmächtigen Gott zu versündigen, dem allein jede Vergeltung zusteht, und ohne dessen Hilfe und Unterstützung all unsere Anstrengungen umsonst sein müssen.“ General Lee in Pennsylvania, 1862

“Ich habe gegen die Nordstaatler gekämpft, weil ich der tiefen Überzeugung war, dass sie dem Süden seine gottgegebenen und heiligsten Rechte entreißen wollten. Aber zu keiner Zeit habe ich gegen sie verbitterte oder rachsüchtige Gefühle gehegt, und kein Tag ist vergangen, an dem ich nicht auch für sie gebetet habe.“ General Lee

“General Lees Feldzüge des Jahres 1862 sind überragend in Planung und Konzeption und wurden als Beispiele von Strategie von keinem anderen Kommandanten in der Geschichte der Menschheit jemals übertroffen.“ Zitat eines Militärexperten

„Die grimmigen Soldaten mit ihren vom Rauch der Schlacht schwarz gefärbten Gesichtern, die Verwundeten, die mit schwachen Gliedmaßen von der unbändigen Gewalt der alles verzehrenden Flammen wegkrochen, sie alle schienen besessen von einem gemeinsamen Impuls. Ein einzelner, lauter, ungebrochener Triumphschrei, in dem sich die schwachen Rufe derer, die hilflos auf dem blutgetränkten Boden lagen, mit den starken Stimmen jener vermischten, die noch standen und kämpften, erhob sich klar und mit unbändiger Kraft über das Schlachtgetöse und bejubelte die Gegenwart des siegreichen Generals. Dieser saß auf seinem Pferd, in vollster Erkenntnis dessen, wovon alle Soldaten träumen – Triumph. Als ich ihn so vor mir sah, in der vollkommenen Verwirklichung des Erfolges, den sein Genie, sein Wagemut und sein Vertrauen in seine Armee gewonnen hatte, kam mir der Gedanke, dass es Szenen wie diese gewesen sein mussten, in denen Männer im antiken Zeitalter in den Rang eines Gottes erhoben wurden.“ Ein Adjudant von Lee nach dem Sieg bei Chancellorsville

“Wenn ich in meinem ganzen Leben jemals auf einen ehrlichen, aufrechten Christen getroffen bin, der sich selbst als Sünder sah und einzig und allein auf Christus und seine Werte vertraute, dann war dieser Mann Robert E. Lee.“ J. William Jones

“Jetzt bleibt mir nichts anderes mehr übrig als General Grant einen Besuch abzustatten. Aber lieber würde ich tausend Tode sterben.“ General Lee kurz vor der Kapitulation

“Wahrhaftigere Größe, eine erhabenere Natur, einen gütigeren Geist und einen reineren und ritterlicheren Charakter hat die Welt selten zuvor, wenn überhaupt jemals gekannt.“ London Standard

“Ich drehte mich um, und da, direkt hinter mir, entlangreitend zwischen meinen beiden Linien, erschien eine eindrucksvolle Gestalt, überwältigend gesattelt, reichlich ausgerüstet, von imponierender und nobler Haltung, mit einem Ausdruck von tiefster Traurigkeit überlagert von noch tieferer Stärke und Würde. Es ist niemand anders als Robert E. Lee! Ich konnte mich nicht bewegen und beobachtete ihn mit unverhohlener Ehrfurcht und Bewunderung.“ Joshua Chamberlain bei Lee’s Kapitulation

“Nach vier langen Jahren harten Dienstes, der durch unübertroffenen Mut und Tapferkeit gekennzeichnet war, ist die Armee von Nordvirginia nun gezwungen, sich einem überwältigenden Gegner und dessen Ressourcen zu beugen. Ich muss wohl die Überlebenden so vieler hart umkämpfter Schlachten, die bis zuletzt standhaft geblieben sind, nicht extra darauf hinweisen, dass ich der Kapitulation nicht aufgrund mangelnden Vertrauens in sie zugestimmt habe, sondern in dem Wissen, dass Mut und Hingabe zu diesem Zeitpunkt nichts mehr erreicht hätten, was weiteres Blutvergießen und eine Fortführung des Konflikts rechtfertigen könnte. Darum habe ich beschlossen, weitere sinnlose Opfer derjenigen, die sich durch ihre vorangegangenen Dienste die Anerkennung und Zuneigung ihrer Landsleute verdient haben, zu vermeiden. [...] Was euch bleibt, ist die Gewissheit und die Befriedigung, die aus dem Wissen entspringt, dass ihr eure Pflicht gewissenhaft erfüllt habt, und ich bete mit aller Kraft dass euch ein gnädiger Gott seinen Segen und seinen Schutz zuteil werden lässt. In ungebrochener Bewunderung eurer Standhaftigkeit und Hingabe für euer Land, und dankbarer Erinnerung eurer freundlichen und großzügigen Hochachtung mir gegenüber, sage ich euch allen ein von Herzen kommendes Lebewohl.“ General Lee in einem Brief an seine Soldaten nach der Kapitulation


“Ich war einer der hasserfülltesten Gegner der Südstaaten und habe die Konföderierten mit aller Kraft bekämpft und verflucht. Ich konnte in keinem von ihnen etwas Gutes sehen. Bei Gettysburg zertrümmerte eine Kugel mein linkes Bein. Ich lag nicht weit von Cemetery Ridge auf dem Boden, und als General Lee seinen Rückzug antrat, ritten er und seine Offiziere an mir vorbei. Als sie an mir vorüberkamen, erkannte ich den General, und, obwohl ich aufgrund des Blutverlustes völlig entkräftet war, hob ich meine Hände, blickte Lee ins Gesicht und rief so laut ich nur konnte ‚Es lebe die Union! Es lebe die Union!’ Der General hörte mich, sah in meine Richtung, hielt sein Pferd an, stieg ab und kam auf mich zu. Ich muss zugeben, zuerst dachte ich, dass er mich umbringen wollte. Aber als er direkt neben mir stand, blickte er mit einem derart traurigen Gesichtsausdruck auf mich herab, dass alle Angst von mir wich, und ich mich fragte, was er wohl vorhatte. General Lee kniete nieder, streckte mir seine Hand entgegen, umfasste meine mit aller Kraft und sagte, indem er mir direkt in die Augen sah: ‚Mein Sohn, ich hoffe, dass du bald wieder auf die Beine kommst.’ Und wenn ich tausend Jahre alt werden sollte, niemals werde ich den Ausdruck auf General Lees Gesicht vergessen. Da kniete er, besiegt, auf dem Rückzug von einer Schlacht die ihm und seiner Sache so gut wie alle Hoffnung genommen hatte, und trotzdem hielt er an um solche Worte zu einem verwundeten Soldaten der Gegenseite zu sagen, der ihn verspottet hatte, als er vorüberritt! Sobald mich der General verlassen hatte, weinte ich mich auf dem blutgetränkten Boden in den Schlaf.“ Gamaliel Bradford

Nachdem Lee die Kapitulationspapiere unterzeichnet hatte, schüttelte er Grants Hand und ging auf die Veranda hinaus. Sofort versammelte sich eine Gruppe von Unionsoffizieren, die vor Lee salutierten. Lee erwiderte den Salut und bestieg Traveller. Als er still den Weg zurückritt, kam er ins Blickfeld seiner Männer. Sofort waren sie an seiner Seite und weinten bittere Tränen, die in Strömen ihre Wangen hinabliefen. Einer der jungen Südstaatler war William Blackford, und er schrieb seinen Eltern: ‚Als die Soldaten General Lee näherkommen sahen, drängten sie sich von beiden Seiten des Weges an ihn, um ihn beim Vorüberreiten zu grüßen. Es dauerte nicht lange, und zwei solide Menschenmauern hatten sich entlang der gesamten Wegstrecke gebildet. Wilde, zutiefst emotionale Rufe ertönten, die General Lee so tief berührten, dass sich seine Augen mit Tränen füllten, die langsam seine Wangen hinabliefen als er mit seinem Hut in der Hand vorbeiritt, und jedem einzelnen Soldaten durch eine Verbeugung Respekt und Anerkennung zollte.“

“Einmal bemerkte ich, dass General Lee nach seinen täglichen Gebeten in der Kapelle zutiefst bewegt war. Ich fragte ihn: ‚Was ist los, General?’, worauf er antwortete: ‚Ich habe über meine Verantwortung gegenüber Gott für das Leben dieser hunderten jungen Männer nachgedacht.“ Reverend Jones

“An einem Herbsttag im Jahr 1869 sah ich General Lee, wie er mit einem bescheiden gekleideten Mann sprach. Als ich mich später bei ihm erkundigte, wer denn das gewesen sei, erwiderte der General: ‚Das war einer unserer Soldaten.’ Ich habe angenommen, dass er damit meinte, es würde sich um einen konföderierten Veteranen handeln, also fragte ich, in welcher Einheit er gedient hatte. Darauf antwortete General Lee mit einem Lächeln: ‚Er hat auf der anderen Seite gekämpft, aber das dürfen wir ihm heute nicht mehr vorwerfen.’ Derselbe Mann kam etwas später zu mir ins Haus und sagte: ‚Sir, General Lee ist der edelste Mann, der jemals gelebt hat. Er hatte nicht nur ein freundliches Wort für einen alten Soldaten übrig, der gegen ihn gekämpft hatte, sondern er hat mir sogar etwas Geld gegeben, um mir weiterzuhelfen.’“ Dr. William Jones

“Er kam näher an das Ideal eines Soldaten und christlichen Generals heran, als irgendein anderer Mann in der Geschichte der Menschheit.” New York Herald

“Die Einsamkeit von George Washington fand ein Ende, als General Lee die Schwelle zum Himmel übertrat.” Irischer Redner

“In tiefem Bewusstsein seiner Verantwortung für das Leben seiner Studenten, sagte General Lee einmal zu mir: ‚Wenn ich nur wissen könnte, dass alle jungen Männer in diesem College zu guten Christen erzogen werden, bräuchte ich mir in meinem Leben nichts anderes mehr wünschen.’“ Professor Thomas Kirkpatrick

“Er starb, so wie er lebte. Ruhig und unauffällig, in vollstem Bewusstsein seines christlichen Glaubens, und mit dem hellsten Zeugnis dafür, dass er, als er den Fluss überquerte, unter dem Schatten der Bäume im Paradies seine Ruhe fand.“ Washington College Studentenzeitung

“In keinen Kommandant auf beiden Seiten wurde so viele Hoffnungen gesetzt, und keiner genoss so ungebrochenes und umfassendes Vertrauen, noch gab es jemals einen Kommandanten, der die Unterstützung seiner Regierung und die Zuneigung seiner Soldaten mehr verdient hätte.“ John C. Ropes

„Gouverneur, wenn ich vorausgesehen hätte, was diese Leute [die Nordstaatler, Anm.] aus ihrem Sieg machen würden, hätte es keine Kapitulation in Appomattox gegeben, nein, Sir, nicht mit mir. Hätte ich das Ausmaß der Unterjochung erahnt, der wir heute ausgesetzt sind, hätte ich es vorgezogen in Appomattox zusammen mit meinen tapferen Männern zu sterben, mit meinem Schwert in dieser meiner rechten Hand.“ Robert E. Lee, 1870

“Wir sollten uns alle gemeinsam bemühen, die Folgen des Krieges zu tilgen und die Segnungen des Friedens wiederherzustellen. Alle ehemaligen Konföderierten sollten, wenn möglich, im Land bleiben, ein friedliches Zusammenleben und angemessenen Umgang mit den Nachbarn propagieren, sich als Wähler qualifizieren und weise und patriotische Männer in die Legislativen wählen, die ihre Fähigkeiten im Interesse des Landes wahrnehmen und zum allgemeinen Heilungsprozess beitragen. Ich selbst habe diese Vorgehensweise viele Male seit der Beendigung der Feindseligkeiten vorgeschlagen und selbst vorzuleben versucht.“ Lee zu Virginias Gouverneur Letcher

“Er war ein Gegner ohne Hass, ein Freund ohne Verrat, ein Soldat ohne Grausamkeit, ein Sieger ohne Unterwerfung, und ein Opfer ohne sich zu beklagen. Er war ein Offizier ohne Laster, ein Bürger ohne Fehl und Tadel, ein Nachbar ohne Vorwurf, ein Christ ohne Heuchlerei, und ein Mann ohne Tücke und Arglist. Er war ein Cäsar, aber ohne dessen Ambitionen; ein Friedrich, ohne dessen Tyrannei; ein Napoleon, ohne dessen Egoismus, und ein Washington, ohne dessen Belohnung.“ General Benjamin Harvey Hill, 1874
„Wenn diese unsere Sache, die mir das wichtigste im Leben ist, zum Scheitern verurteilt ist, dann bete ich, dass mich Gott zusammen mit ihr in der Schlacht fallen lässt, mein Gesicht dem anstürmenden Feind zugewandt und mein Arm im Kampf für das erhoben, von dem ich weiß, dass es richtig ist.“ Major-General Patrick R. Cleburne, 1864
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